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Chile brennt für den E-Commerce

In den letzten 20 Jahren standen in Südamerika vor allem Brasilien und Mexiko im Fokus internationaler Investoren. Im E-Commerce aber kommt keiner an Chile vorbei.

Lateinamerika hat ein paar turbulente Jahre hinter sich und die wirtschaftlichen Perspektiven sind weiterhin alles andere als sicher. Das Wachstum des E-Commerce-Marktes kann das jedoch nicht bremsen.

In Lateinamerika leben rund 620 Millionen Menschen. 61 Prozent von ihnen nutzen bereits das Internet. Smartphones sind in der Region überdurchschnittlich stark verbreitet und die digitale Konnektivität wird in allen Teilen der Region immer besser. Die Einkommen steigen und die Konsumenten sind mit dem Online-Shopping zunehmend vertraut. Die Zahl der Online-Transaktionen hat bereits stark zugenommen, dabei steht die Region beim Wachstumstrend E-Commerce noch ganz am Anfang!

Euromonitor rechnet im lateinamerikanischen E-Commerce bis 2020 mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 21 Prozent auf 54 Milliarden US-Dollar.

Eine Wette auf Chile

Lateinamerika ist eine Region mit sehr unterschiedlichen Ländern und Märkten. Auch bei Investitionen in den E-Commerce ist es daher sinnvoll zu fragen: „Wo sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am günstigsten?“ Ganz oben in den regionalen Business Environment Rankings der Economist Intelligence Unit (EIU) steht das seit vielen Jahren stabile Chile.

Die EIU, deren Ranking die Attraktivität des Geschäftsumfelds in 81 Ländern vergleicht, bewertet Chile mit 7,8 von 10 Punkten – ein Ergebnis, an das kein anderer lateinamerikanischer Markt herankommt. Mexiko liegt bei 7 und Brasilien bei 6,3 Punkten.

Was aber macht Chile zu einem so attraktiven E-Commerce-Markt? Neben der wirtschaftsfreundlichen Politik und den transparenten regulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind das das hohe Investorenvertrauen und die großen Fortschritte in der Verringerung der Armut. Chile ist es in den letzten Jahren gelungen, den Armenanteil an der Bevölkerung von 38 Prozent auf 8 Prozent zu senken. Das Pro-Kopf-BIP des Landes ist von 5.800 auf 23.000 US-Dollar gestiegen. Mehr als 40 Prozent der 17,6 Millionen Einwohner Chiles sind zwischen 15 und 39 Jahre alt. Die junge und zunehmend einkommensstarke Mittelschicht schätzt internationale Marken, gibt mehr Geld für persönliche Dinge aus und hat damit auch einen größeren Kredit- und Finanzierungsbedarf. In keinem anderen Land der Region gibt es mehr Kreditkarten pro Einwohner als in Chile. Auch die Verbreitung des Internets ist mit einer Nutzerquote von 72,3 Prozent höher als in jedem anderen lateinamerikanischen Land. Kein Wunder also, dass der E-Commerce hier so gut ankommt.

Defizite in der Zustellung

In der Zustellung und Fulfillment-Logistik aber gibt es in Chile noch jede Menge Verbesserungspotenzial. Die örtlichen Lieferdienste brauchen die richtigen Tools, um ihren Kunden eine schnelle und flexible Auslieferung mit Sendungsverfolgung zu bieten sowie einen verlässlichen Next-Day-Service und eine einfache Retourenabwicklung.

E-Commerce muss für einen Service stehen, bei dem alles stimmt

Im Fulfillment und in der Zustellung gibt es dabei noch deutliche Defizite. Deshalb haben wir im März unseren neuen nationalen B2C-Lieferdienst mit einem klaren Anspruch gestartet: einem erstklassigen Service für eine herausragende Kundenerfahrung. Mit DHL eCommerce Chile bieten wir in Südamerika erstmals die inländische B2C-Zustellung auf der sogenannten letzten Meile an. Neben der Paketabholung und -zustellung umfasst das Angebot auch erweiterte Zustelloptionen und Reverse-Logistik-Dienste wie den Retourenversand.

Chiles E-Commerce-Markt ist heiß! E-Commerce muss für einen Service stehen, bei dem alles stimmt. Dafür wollen wir sorgen – getreu unserem Anspruch: „Deliver the smile in the last mile!“

¡Ánimo DHL eCommerce Chile!

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