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Globale Vernetzung: Wegbereiter für eine bessere Zukunft

Rascher Wandel bestimmt die High-Tech-Branche, und China ist einer der wichtigsten Akteure des Wandels. Im Vorfeld zu unserer Technologie-Konferenz in Schanghai möchte ich Ihnen ein paar überraschende Erkenntnisse beschreiben.

Das Thema High-Tech fasziniert mich immer wieder in meiner Arbeit. Insbesondere, wie schnell hier Innovationen Wirklichkeit werden. Wir bewegen uns in einem extrem dynamischen, kompetitiven Feld. Wer erinnert sich nicht an die spannende Vorstellung des iPads von Apple. Aktuell ist Google Glass eines der Top-Themen der Branche. Die einzige Konstante in der Welt der Technologie ist der Wandel: Wir warten allesamt auf das „next big thing“.

Nehmen wir das Phablet – eine gelungene Kombination aus Telefon und Tablet. Diese Geräte finden viele Kunden aufregender als die Smartphones und herkömmlichen Tablets. Bis Ende 2013 könnten die Phablets 18 Prozent des gesamten Smartphone-Umsatzes ausmachen. Auch hier sehen wir: Ständiger Wandel in unglaublicher Geschwindigkeit.

Doch für Akteure der Technologie-Branche gibt es keine Pause. Wachsamkeit ist gefragt – sonst sorgt die nächste bahnbrechende Innovation für Schlagzeilen und Medien-Öffentlichkeit – und damit den entsprechenden Marktanteil. Wer Innovationen als sein Markenzeichen versteht, muss mit dem Wandel Schritt halten.

Markenwert

Dieses hohe Tempo und die Innovationsfreudigkeit erinnern an eine andere Branche. Es sieht fast so aus, als könne es Hightech in Sachen Geschwindigkeit mit der Modebranche aufnehmen: Innovationskraft, kurze Produktzyklen, sich schnell wandelndes Verbraucherverhalten. Demnach lässt sich gar nicht so einfach feststellen, welches Hightech-Unternehmen gerade die „Nummer Eins“ ist.

Lange Zeit war das natürlich Apple – doch die Herausforderer stehen bereit. Als Samsung im März das Galaxy S4 in New York lancierte, standen die Kunden buchstäblich Schlange („So etwas passierte nie, wenn Samsung einen neuen Kühlschrank vorstellte“, bemerkte Bloomberg Businessweek). Die Aktien von Google sind ebenfalls gestiegen – mit der Verlagerung auf das mobile Internet gewinnt das Google-Betriebssystem Android an Popularität, und Google Glasses macht bereits Schlagzeilen. Apple konnte allerdings in dem 13-wöchigen ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2013, endend zum 29. Dezember 2012, den Rekordabsatz von 47,8 Millionen iPhones und 22,9 Millionen iPads vermelden, und der nächste Apple-Produktzyklus wird nicht lange auf sich warten lassen.

Das heißt, das Rennen ist offen …

Technologiekonferenz

Angesichts dieser Unwägbarkeiten können wir uns wohl auf einen Haupttrend einigen: Das Heranwachsen Chinas zur technologischen Supermacht. Als ich diese Zahlen recherchierte, war ich so überrascht wie Sie vielleicht jetzt. Manche Hochrechnungen gehen davon aus, dass bis Ende 2014 drei der fünf größten Mobiltelefonanbieter aus China kommen werden, so z.B. Huawei und ZTE. China ist der größte Verbrauchermarkt für PCs und Smartphones. Seine westlichen Regionen sind ein Magnet für ausländische Investitionen im Hightech-Sektor geworden.

China verfügt auch über einen riesigen Vorrat an jungen Talenten: Nach Angaben der New York Times schließen in China inzwischen jährlich acht Millionen Absolventen ihr Universitätsstudium oder ihre Ausbildung am Community College ab.

Es gibt also keinen besseren Ort für die 2013 Global Technology Conference von DHL vom 18. – 20. Juni in Schanghai, auf der die führenden globalen Technologieunternehmen vertreten sein werden.

Neben den Fachvorträgen zahlreicher Redner aus der gesamten Branche werden sich Plenarsitzungen und Arbeitsgruppen mit Themen wie „Trends in Technology Manufacturing – Fertigungstrends in der Hightech-Branche“, „Serving Rising Consumer Markets – Angebote für aufstrebende Verbrauchermärkte“ und „How to Connect Asia Pacific to the Global Supply Chains – Anschluss des Raums Asien-Pazifik an die globalen Supply Chains“ beschäftigen. Der Autor Fredrik Härén wird zudem zeigen, wie sich Weltkonzerne auf die nächste Phase dieses äußerst schnelllebigen, komplexen und wettbewerbsorientierten wirtschaftlichen Umfeldes einstellen und immer wieder neu erfinden – und was das für ihre Lieferketten bedeutet.

Und das eigentliche Thema der Konferenz? In diesen unbeständigen Zeiten liegt es auf der Hand: „Keeping Pace with Change – mit dem Wandel Schritt halten“.

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