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Maschinen sind nicht das Ende der Arbeit, sondern ihre Zukunft

Rund 15 Milliarden Geräte sind heute weltweit mit dem Internet verbunden. Im Jahr 2020 werden es vermutlich 50 Milliarden sein. Nicht nur Computer sondern Dinge aller Art werden miteinander vernetzt. Unsere Welt verändert sich, und fantastische Möglichkeiten tun sich auf.

Assistenzsysteme übernehmen in selbststeuernden Fahrzeugen die Lenkung. Was für den Menschen bleibt, ist ein entspanntes Mobilitätserlebnis.  Vernetzte Elektrogeräte schaffen smarte Wohnwelten, smarte Armbanduhren werden zum Fitnesstrainer. Neue Technologien machen unser Leben leichter. Das gilt für den privaten Bereich ebenso wie für unseren beruflichen Alltag.

Zunehmende Automation und Robotertechnik werden betriebliche Abläufe massiv verändern. (http://www.delivering-tomorrow.de/advanced-robotics-set-to-transform-logistics-industry/) Die Maschine kann viele Tätigkeiten übernehmen, aber den Menschen sicher nicht vollständig ersetzen. Vielfach wird die Arbeit zu einem Miteinander von Mensch und Maschine werden, Hand in Hand. Wenn Maschinen unter der Leitung von Menschen schwere körperliche Arbeit oder Routineaufgaben übernehmen, dann leisten sie einen echten Mehrwert. Wenn es aber um Kreativität, strategisches Denken oder Empathie geht, dann werden Roboter dem Menschen noch sehr lange nicht das Wasser reichen können. Mensch und Maschine – beide haben ihre Stärken. Es liegt an uns, sie perfekt zu kombinieren und unsere Welt so einfacher, flexibler und lebenswerter zu machen.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie muss einen Mehrwert liefern und das Leben leichter machen. In vielen Industrien wie etwa der Logistik leistet sie das, indem sie Abläufe schneller, transparenter und fehlerfreier macht. (http://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2016/robotics_trend_report.html) Neue Technologien bieten Chancen für bessere Vernetzung, und exzellente Vernetzung ist entscheidend, um unsere globale Welt zukunftsfähig zu gestalten.

Als Neurobiologe und Chef eines weltweiten  Logistikunternehmens bin ich mit Wissenschaft und Wirtschaft vertraut. In beiden Welten ist nur erfolgreich, wer komplexe Prozesse steuern kann und bereit ist, ein Leben lang zu lernen. Wir müssen uns immer wieder neu erfinden, um mit den Veränderungen unserer Welt Schritt halten und Chancen  nutzen zu können.

Letztlich will jeder Mensch in seinem Leben einen Beitrag leisten – für seine Familie, sein Unternehmen, für die Gesellschaft als Ganzes. Maschinen können den Menschen entlasten, damit er dort Mehrwert schaffen kann, wo menschliche Fähigkeiten gefordert sind: Empathie, Kreativität, Kommunikation.

Wenn es trainiert wird, dann kann unser Gehirn ein Leben lang lernen. Es kann sich mit der Neugierde eines Kindes immer wieder neu vernetzen und ausprobieren. Neue Technologien können dabei auch in der Arbeitswelt smarte Helfer sein. (http://www.delivering-tomorrow.de/a-watershed-moment-for-artificial-intelligence/) Denn mit Maschinen fällt Arbeit ja nicht weg – sie wird nur anders. Wenn wir es klug anstellen, dann wird die Arbeitswelt von morgen abwechslungsreicher und menschlicher. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr verwischen, ist das eine schöne Vorstellung.

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