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„Demystifying Asia Pacific Trade Trends“ – eine Region im Aufbruch

An der Lage der Weltwirtschaft scheiden sich die Geister. Und wie ist es um die Wirtschaft der Region Asien-Pazifik bestellt? Während die Unternehmen voller Hoffnung auf die aufstrebenden Märkte und ihr Potenzial blicken, zeichnen die Ökonomen ein mitunter düsteres Bild der Aussichten für die Region.

Die „Großen Sechs“ Asiens

Nachdem die chinesische Wirtschaft zuletzt nur noch mit „mageren“ 6% gewachsen ist, zeigen sich die Experten pessimistisch. Dabei ist das immer noch eine Wachstumsrate, von der die westlichen Industrieländer nur träumen können. Während die Pessimisten vor einem weltweiten Abschwung warnen, richten sich die hoffnungsvollen Blicke der Unternehmen auf sechs asiatische Volkswirtschaften: China, Indien, Vietnam, Thailand, Indonesien und Malaysia.

Ich bin davon überzeugt, dass der Region Asien-Pazifik eine spannende Zukunft bevorsteht

Neben China, dessen Position als größter Produktionsstandort der Welt unangefochten bleibt, entwickeln sich auch andere asiatische Märkte zunehmend zu globalen Produktionszentren. Bis 2030 wird die Hälfte der wichtigsten globalen Handelsrouten auf die Region Asien-Pazifik entfallen. Für eine solide Wachstumsbasis sorgen die produzierende Industrie und der wachsende Konsum. Es gibt also viel Grund für Optimismus. Ich bin davon überzeugt, dass der Region Asien-Pazifik eine spannende Zukunft bevorsteht.

Zuversichtlich können wir also sein – zufrieden zurücklehnen dürfen wir uns deshalb aber nicht.

Keine Zeit für Untätigkeit

Die asiatischen Konsumenten sind gut informiert, technikaffin und erwarten schnelle und flexible Produkte und Dienstleistungen mit echtem Mehrwert. 71% der regionalen Konsumenten, die ein Handy besitzen, nutzen dieses im Laden, um sich über ein Produkt zu informieren, bevor sie ihre Kaufentscheidung treffen. Für Anbieter, die hier im Wettbewerb bestehen wollen, muss der Aufbau von Omnichannel-Lieferketten eine strategische Priorität sein.

Anders als Europa ist Asien kein einheitlicher Markt. Mehr als 50 Zollgrenzen durchziehen die Region – entsprechend vielfältig sind die lokalen Marktanforderungen. Ich gebe gerne zu, dass Unternehmen in diesen Märkten viele Hürden zu überwinden haben. Kritisiert werden vor allem Infrastrukturdefizite, unklare oder sich ändernde Vorschriften sowie die komplexe Zollabwicklung.

Handelsabkommen verstehen

Man hat davon gehört, darüber diskutiert, sich über die potenziellen Auswirkungen aufgeregt und schließlich beschlossen, sie einfach zu ignorieren. Die Schwarzseher streiten Handelsinitiativen wie TPP, AEC und vielen anderen jeden nennenswerten Nutzen ab. Die Optimisten – meine Kollegen und ich zum Beispiel – beobachten die Entwicklungen sehr genau und halten sich bereit, um von den Vorteilen der Handelsabkommen zu profitieren.

Für mich sind Handelsabkommen eines der Themen, bei denen manche das Glas als halb voll und andere als halb leer betrachten. Aber ich denke, die meisten von uns würden zustimmen, dass wir ein besseres Verständnis von Handelsbündnissen – und vor allem ihren Auswirkungen auf die Lieferketten – brauchen.

Die erfolgreichsten Logistikanbieter schöpfen die Vorteile dieser Handelsbündnisse maximal aus und halten Beteiligungen an der Lager-, Straßen-, Schienen-, Luft- und Seefrachtinfrastruktur der Region. Sie unterstützen Omnichannel-Geschäftsstrategien mit Komplettlösungen.

Ich hoffe, dass die Studie „Demystifying Asia Pacific Trade Trends“ hilft, den Diskussionen über die Zukunftsaussichten der Region Asien-Pazifik eine optimistischere Note zu geben. Vor allem hoffe ich, dass unsere Empfehlungen mehr Unternehmen zu einem Engagement in der Region inspirieren – und so noch erfolgreicher werden lassen.

 

„Demystifying Asia Pacific Trade Trends“
Ist Chinas Blütezeit vorbei?

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